Kurzbericht aus dem Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau – 07.11.2016

Moin,

in der Bürgerrunde fragt…

Herr Schwichtenberg (BI Kronberger) fragt den Baudezernenten wo es bezüglich der Kleingärten hingeht (TOP8).
Ein weiterer Bürger (Habermann, LINKE (OBR3)) sprach zum gleichen Tagesordnungspunkt. Er kritisierte das nur 30% sozialer Wohnungsbau durch die ABG erstellt werden. Der Verkauf von städtischen Liegenschaften solle beendet werden.

Stadtrat Josef erwiderte das geförderter Wohnraum nur dort entstehen kann wo tatsächlich Wohnungsbau stattfindet.
Leider würden gerade von linken Initiativen Baupläne blockiert. Die Mieten der ABG betrage im ersten Förderweg 5,-€ bzw. 5,50€ bei Passivhausstandard. Stimmungsmache in der Platensiedlung muss aufhören. Da wäre auch DIE LINKE in der Pflicht.

Es werden zur Zeit mehr Grundstücke gekauft als verkauft.

Eine konkrete Zahl für die Kleingärten kann und will er nicht nennen. Bei der Grün- und Freiflächenplanung sind die Kleingärten fest eingeplant.

Eyub Yilmaz (.LINKE): Bei der derzeitigen Zinslage sei es Unsinn wenn man nicht investiere.
Stadtrat Josef erwiderte das sich Herr Yilmaz selbst widerspreche. Die Frage von Bauland wird leider nicht gleichzeitig mit dem Wohnungsbau diskutiert. Auf der einen Seite bei der Baulandplanung zu blockieren und dann zu sagen das zu wenig geförderter Wohnungsbau stattfindet. Nicht nur die ABG hat einen öffentlichen Auftrag. Auch private Investoren sind in der Pflicht sich am sozialen Wohnungsbau zu beteiligen.

Tafel Stein (FDP): Die ABG entwickelt, wo sie Baurecht hat, unverzüglich.

Bürger spricht über Berkersheim-Süd und Berkersheim-Ost. In der August-Schanz-Str. könne Gewerbe und Wohnen nebeneinander bestehen.
Bürgerin ist verwundert über das Votum der Koalition (Vereinfachtes Verfahren). Sie nehme das auf die leichte Schulter. In Berkersheim-Süd sind alle städtebaulichen Vorteile vorhanden.

Berichte des Dezernenten

Weiterentwicklung der Siedlung Platenstraße

Austausch von Fenstern nergieeffiienz (ohne Veränderungen im Mietverhältnis).
Höchstens 4 Brückenbauten über die Sudermannstraße.
Max. 6 Geschosse.
Gemeinsame Freiraumgestaltung mit Landschaftsplanungsunternehmen.
2 Kitas (achtzügig, U3) werden geplant.
20% im ersten Förderweg
30% im zweiten Förderweg
1-3 Zimmerwohnungen
Tiefgaragen sollen entwickelt werden.
Mietpreis unter 10€
Begrünte Flachdächer
Jeder kann in der Wohnung bleiben
In den Kernbauphasen werden die Mieten gemindert.
Während der Baumaßnahme wird es einen Infocontainer geben um die Mieter zu betreuen.
Umzugsmanagement für Härtefälle (Lärmbelastung z.B. für Kranke oder Schichtarbeiter).
Keine Mieterhöhung aus dieser Baumaßnahme.
Wohnraum für Studierende wird hier ebenso entstehen.
In Erdgeschossbereichen können öffentliche Nutzungen wie Läden werden mit den Mietern entwickelt.
Schaffung von überdachten Fahrradabstellräumen
Müllabstellplätze werden zum Teil in  die Gebäude integriert.
Mietergärten werden im Dialog, hofweise, entwickelt.
Verkehrszählungen und eine daraus resultierende Schätzung prognostiziert eine Verkehrsbelastung die etwas über einer verkehrsberuhigten Zone liegt, und mit der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur bewältigt wird.
Ein Forschungsprojekt des Bundes untersucht die Möglichkeiten die Erfahrungen aus diesem Projekt auf vergleichbare Strukturen anzuwenden.

Innenentwicklung Adam-Riese-Straße

Im westlichen Teil des Areals Büroflächen für die DB. DB bringt die Verwaltungsplätze aus dem Umland nach Frankfurt.
Weiter ein 30-geschossiges Wohnhaus mit 30% gefördertem Wohnungsbau.
7 geschossiges Mehrfamiliengebäude (550 Wohneinheiten auf ca 80.000 qm) mit 30% (15/15) gef. Wohnungsbau.

Die Fläche der ehemaligen Pakethalle wird auf 52.000 qm für 2200 Angestellte
Die größte deutsche Binnen-Möwen-Kolonie soll umgesiedelt werden.

So. Das war es vorerst.

Bis zum nächsten mal.

 


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