Neujahrsempfang des Ortsbeirates 4 im Frankfurter Ostend

Gestern Abend veranstaltete der Ortsbeirat 4 seinen diesjährigen Neujahrsempfang.

Wie in den Jahren zuvor waren die Mitglieder mit der Wahl des Veranstaltungsortes sehr kreativ.
Für dieses Jahr fiel die Wahl auf den Kunstverein Familie Montez. Diese hat seit einiger Zeit ihr Domizil in den Brückenbögen der Honsell-Brücke.
Eine Dauerausstellung und ein Kulturcafe laden täglich zum Besuch an den Main im Frankfurter Osten.

In seiner Begrüßungsrede blickte der Ortsbezirksvorsteher Bodo Pfaff-Greifenhagen (CDU) auf die Entwicklung der Stadtteile Bornheim und Ostend zurück, welche im Ortsbezirk 4 zusammengefasst sind.
Er berichteteon den wirtschaftlichen des Weggangs des Unternehmens Saturn-Hansa für die Gewerbetreibenden in der Bergerstraße und der Verbesserung der Situation durch die Arbeit des Ortsbeirates und der Gewerbeverbände.
Auch  der Neubau der Europäischen Zentralbank im Stadtteil Ostend wurde von ihm erwähnt. Er beleuchtete sowohl die Chancen welche sich für den Stadtteil durch die EZB ergeben als auch die gewalttätigen Geschehnisse anlässlich der Demonstrationen zur Eröffnung am 18.03.2015.

In besonderer Weise lobte er das Engagement der Vereine für ihre Stadtteile und ging speziell noch einmal auf den Kunstverein Familie Montez ein. Dessen Mitglieder haben lange Zeit nach geeigneten Räumen gesucht und mit großem Engagement um die Räume unter der Honsell-Brücke gerungen.
Mit dem gleichen Engagement bespielen sie nun die 3 Brückenbögen.

Der Bitte zum Empfang eine Fliese mitzubringen sind leider nicht viele der zahlreichen Gäste nachgekommen.
Mit den Fliesen sollen die sanitären Anlagen ausgestattet werden, welche zur Zeit noch unverkleidet sind. Sollten sie einige Fliesen übrig haben und sich an einem bunten Kunstwerk beteiligen wollen, besuchen Sie den Kunstverein Familie Montez und bringen eine Fliese mit.

Einen Gewerbeverein Ostend, eine Interessengemeinschaft oder einen Vereinsring welche sich wie in Bornheim für das Ostend engagieren vermisst Bodo Pfaff-Greifenhagen. „Hier besteht noch Nachholbedarf“ so der Ortsvorsteher.

Harsche Kritik hatte er für die Vorkommnisse in der Wingertstraße übrig. Dort terrorisiere ein Immobilienbesitzer die Bewohner der Hausnummer 21.
Zu Beginn des Winters wurde das Dach abgerissen. In der Folge regnete es in das Gebäude und die Kälte zieht durch das ganze Haus erst durch Druck von Behörden und Ortsbeirat wurde eine Plane als Regenschutz installiert, welche später durch Bauarbeiter beschädigt wurde und wieder Wasser durchlässt. Baulärm von früh bis spät beeinträchtige die Wohnqualität ohne das ersichtlich sei welchem Ziel die Bauarbeiten dienten.
Es werde versucht die langjährigen Mieter zu vertreiben um Eigentumswohnungen zu schaffen statt Mietraum zu erhalten. So etwas könne man nicht dulden.

 

Auch der oberste Bürger unserer Stadt, der Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler, ging noch einmal auf die Entwicklung der beiden Stadtteile ein.
Ebenso wie der Ortsvorsteher verurteilte er die gewaltsamen Demonstrationen und fand dabei noch deutlichere Worte.

Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth sprach über die herausragenden Kulturinstitutionen wie etwa das Ensemble Modern und das „Kabarett Änderungsschneiderei“, kurz „Die Käs“ welche ihren Platz im Ortsbezirk haben. Den Kunstverein Familie Montez und die Bigband der Helmholtzschule nannte er „exzessiv gut“.

 

Der diesjährige Stadtteilpreis des Ortsbeirats 4 ging an den Kinderchor der Dahlmannschule. Die Mezzosopranistin und Gesangslehrerin Ruth Zetzsche, welche den Chor leitet, inszenierte 2015 mit dem Chor die Kinderoper „Regentrude“.

 

 

 


Schreibe einen Kommentar

Hinweis: Kommentare geben nur die persönliche Meinung desjenigen wieder, der sie schrieb. Durch die Bereitstellung der Kommentarfunktion machen sich die Betreiber dieser Website die Kommentare nicht zu eigen und müssen daher nicht derselben Meinung sein.

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht öffentlich angezeigt. Verbindlich einzugebende Felder werden mit diesem Zeichen kenntlich gemacht: *

To create code blocks or other preformatted text, indent by four spaces:

    This will be displayed in a monospaced font. The first four 
    spaces will be stripped off, but all other whitespace
    will be preserved.
    
    Markdown is turned off in code blocks:
     [This is not a link](http://example.com)

To create not a block, but an inline code span, use backticks:

Here is some inline `code`.

For more help see http://daringfireball.net/projects/markdown/syntax

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Weitere Informationen

Herbert Förster

Herbert Förster

Kontakt

Stadtverordneter für die Piratenpartei Deutschland im Römer Frankfurt

Suche

in

PiR-Tweets

  • Post Edited: Bericht aus der 31. Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses 21.05.2019 https://t.co/wEaR6eb6tv
    vor 4 Wochen
  • Post Edited: Jugendparlament – Stuttgart kann Vorbild für Frankfurt sein https://t.co/xWXNgp2iUZ
    vor 4 Wochen
  • Post Edited: Bericht aus dem Ausschuss für Wirtschaft und Frauen – 20.08.2019 https://t.co/dhG2ngr3pb
    vor 4 Wochen
  • Post Edited: Magistrat ignoriert Opposition – FRAKTION mit juristischen Schritten https://t.co/YL3PlKatS7
    vor 4 Wochen

Nächste Termine